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Die Kurzgeschichte über die Entstehung meiner Sat Anlage

Hier möchte ich euch über eines meiner Hobbys berichten. Dabei den interessierten Fachunkundigen möglicherweise begeistern und dem Fachmann einige Anregungen aufzeigen.

 

Sommer 1991: Die kleine Vorgeschichte

Wenn ich mich recht erinnere muss es so 1985 gewesen sein, da hatte ich auf einem Amateur Radio Flohmarkt (Packet Radio war damals angesagt) im Außenbereich eine Vorführung zum Sat Empfang mitbekommen. Eine der ersten Bilder vom Kopernikus Satelliten. Teleclub offen. Das war mein Schlüsselerlebnis zum Sat Empfang.

Mein erster richtiger Kontakt mit dem Sat Fernsehen kam dann durch einen Umzug 1991 in ein eigenes Haus. Im Gegensatz zur vorherigen Mietwohnung mit Kabelanschluss hatte ich nun meinen Freiraum. Um eine Schüssel für mehr Programme aufzustellen. Damals gab es den Start der Astra Serie und mit einer Amstrad Anlage und einem analogen Sat Receiver empfing ich die ersten 16 Programme. Flugs wurde auch auf einem extra Mast eine 90cm Drehanlage installiert, es kam der Eutelsat und Kopernikus hinzu. Das Angebot mit nicht einmal 100 Sendern war zwar spannend, aber auch frustrierend. Vieles verschwand Mitte der 90er Jahre im Verschlüsselungswahn.

 

Als der Musiksender Viva dann auch noch den Hotbird verlies und Rost an der Amstrad Schüssel und am Motor der Doebis Drehanlage alles außer Funktion setzte wurde es ruhig um das Hobby. Auch der analoge Drehreceiver machte den erweiterten Frequenzbereich nicht mehr mit. Ich habe alles abgebaut und durch einzelne Schüsseln ersetzt. Nur noch Kost von Astra und Hotbird. Das war es für lange Zeit.

Beruflich brauchte ich Ende der 90er Jahre einen 2. Wohnsitz und daher war es am Wochenenddomizil auch nicht so wichtig - es gibt schließlich noch andere Dinge im Leben. Das digitale Zeitalter ging an mir irgendwie erst einmal vorbei. Erst Anfang 2003 rüstete ich mit einem (grausamen) Digitalreceiver auf. Multifeed auf 19 und 13 Grad Ost. 2005 kam dann Astra 2 auf 28 Grad mit den englischen Programmen hinzu. 2007 mein erster Twin Receiver mit Festplatte. Jetzt wurde es wieder interessant, da eine unheimliche Vielfalt durch DVB-S auf einem Sat möglich ist.

 

Herbst 2008: Die zündende Idee und die erste 120er Schüssel

Ich kann nicht mehr sagen, warum ich wieder mich mit dem Sat Empfang verstärkt beschäftige. Es waren sicherlich auch die Feed Berichte und der Astra 2D Empfang mit großen Schüsseln. Aber ich wollte eben noch mehr. Und das geht nur mit einem beweglichen Stück Blech. Sat-Positionen von verschiedenen Ländern anzuzapfen. Deren Signal aufzufangen, obwohl es oft nicht für die eigene geografische Region gedacht ist. Der Aufwand dazu ist enorm. Nicht zu vergleichen mit der Standard 65cm Anlage aus dem Baumarkt.

Wie geht das nun? Links ist zum Beispiel die Ausleuchtzone des Astra 1 Satelliten gekennzeichnet. Diese Position ist für Europa gedacht und 90% aller Schüsseln in Deutschland sind auf die Position 19.2° Ost ausgerichtet. Rechts sehen wir zum Beispiel die Ausleuchtung eines Lateinamerikanischen Satelliten auf 58° West. Dieser sendet - wenn auch schwach - einen Teil der Leistung auch nach Europa und so ist mit einer großen Schüssel hier auch ein wenig zu empfangen [Maps (c) Google & Satbeams.com].

Würde ich in der Türkei wohnen, hätte ich in beiden Fällen keinen Empfang, der Astra sendet dort nicht hin und der andere Satellit steht hinter unter dem Horizont. Wenn der Sat in Sichtweite ist, kann mit einer großen Schüssel auch außerhalb der offiziellen Ausleuchtzone möglicherweise noch etwas empfangen werden. DX-en nennt sich diese Krankheit. DX = Fernempfang. Benannt durch Überreichweite bzw. beim Satelliten durch Out-of-Footprint Empfang.

 

Die Satelliten befinden sich im geostationären Orbit immer an der gleichen Stelle - zumindest von der Erde aus betrachtet. Ich als Betrachter sehe hier ca. 40% aller Satellitenpositionen entlang einer Bahn, von Ost nach West. Eine direkte Sichtverbindung ist notwendig, Bäume, Häuser oder der Horizont stört. Mangels großem Garten ist der optimale Standort bei mir auf meinem eigenen Haus das Dach. Mit dem bestehenden 60mm starken Mast kann ich also schon bis 1,2 Meter Schüssel tragen. Mehr nicht, denn die Windlast ist nicht zu vernachlässigen. Je größer die Schüssel, desto schwächere Signale kann ich einfangen.

 

Nun, was brauche ich? Alublech. Profis nehmen immer runde Schüsseln, also eine PFA (Prime Focus Antenne). Die ovalen Offsetschüsseln sind zwar im Winter praktischer, da dort kein Schnee hängen bleibt. Aber diese stellen sich beim Verdrehen immer quer und sehen damit komisch aus. Große PFA Antennen ab 1,2 Meter Durchmesser sind auf dem Gebrauchtmarkt einfach erhältlich.

In Deutschland werden seit den 80er Jahren diese Schüsseln hauptsächlich von Kathrein vertrieben, hergestellt werden diese heute von Andrew und von Precision, jetzt Elite-Antennas. Die Kathrein CAS Serie ist aus Alu, also unverwüstlich. Das Satan steht nicht für die teuflisch gute Qualität, sondern für SatAntenne.

Damals waren die Sendeleistungen geringer als heute und große Schüsseln zwingend notwendig. Heute wird eine große Schüssel in der Regel nur noch an fast jeder Kopfstation für die Kabeleinspeisung der Sat Programme verwendet. Für Neuware ist je nach Größe mit 1000 - 5000 Euro ohne Zubehör und ohne Transportkosten zu rechnen.

 

Im Herbst 2008 gab es nun bei eBay eine Auktion mit einer Kathrein CAS 012, also 120cm Durchmesser. So toll sah das Teil auf den Bildern nicht aus. Egal dachte ich. Der Dreck geht schon ab, hab ja einen Kärcher. Und das passt aufs Autodach und somit war ein Transport kein Thema. Also mitgeboten und für 80 Euro das Blech ersteigert.

Beim Abholen stellte ich fest, das es nur mit einem Seil auf dem Autodach nicht so richtig fest geht. Der Verkäufer hatte glücklicherweise noch einen Spanngurt übrig. Für die nächsten Schüsseltransporte sollte ich also besser vorbereitet sein. Die Fahrt war recht geräuschvoll, mehr wie 120 km/h ging nicht. Und ich hatte immer das Gefühl, gleich reisst mir alles ab.


Winter 2008: Es geht riesig weiter: C-Band mit 180cm

Da meine Freundin der spanischen Sprache mächtig ist und wir einen Urlaub in Südamerika 2009 geplant hatten, wollte ich auch Programme von dort empfangen. 40,5 Grad West ist die richtige Position. Aber mit meiner geplanten Ku-Band Drehanlage kann ich erstens die Frequenz nicht empfangen (3 GHz statt 11 GHz Bereich) und zweitens ist 1,2 Meter Durchmesser viel zu klein. Das Signal ist einfach zu schwach hier in Europa.

 

Durch den Kauf der 120er Schüssel ein paar Wochen vorher war ich vom Sat Fieber gepackt. Also wieder bei eBay geschaut und eine weitere Kathrein CAS 018 ersteigert. Das sind 180cm Durchmesser, riesige 1,8 Meter. Angeboten mit der großen Polarmount Halterung. Es sah alles recht verwittert aus, die Schüssel stand seit Mitte der 80er Jahre unter Grünzeug, wurde also immer kräftig nass gehalten. Der Motor war komplett verrostet. Die Kathrein Schrift verwittert. Egal. Das Auto ausgemessen. Die 180cm passen gerade so aufs Autodach. Laut StVO darf ja nix seitlich über die Spiegel rausschauen, hier habe ich 185cm... Beim Anbieter vorbeigefahren, 100 Euro in die Hand gedrückt und das Zeug aufgeladen. Diesmal mit 4 Spanngurten befestigt.

 

Der Transport bei Schneetreiben mit nur 90km/h quer durch Deutschland zog sich stundenlang bis in die Nacht hin, aber es kam alles heile an.


Frühling 2009: Aufbau und Tests

Wie aber nun die Teile drehen? Bei der 120er war leider nur eine Mastmontage für eine feste Ausrichtung, eine sogenannte AZ/EL (Azimut/Elevation) Halterung dabei. Für das Abfahren der Satellitenbahn - also drehen der Schüssel von Ost nach West - brauche ich eine Polarmount Halterung, dort kommt dann ein Schubmotor dran, der das Teil in einem Teilbereich drehen kann. Ich wollte aber einen H2H Motor, also echten Horizont-zu-Horizont Empfang. Denn am Standort geht 75°Ost bis 61°West.

 

Der SMR-1224EL von Jaeger ist der einzige Motor, der das kann. Leider wir dieser seit 2008 nicht mehr produziert. Ein rares Teil erwischte ich noch im Internet. Dazu eine Steuerung Marke V-Box II, die Steuerbefehle in Spannungsimpulse umsetzt und einen "russischen" Receiver Marke Openbox F-500. Dieser hat gleich mehrere Entschlüsselungssysteme an Board. Falls ich mal einen kodierten Sender aus Übersee bekomme und keine Karte dazu erhalten kann, könnte dieser Receiver das direkt entschlüsseln. In der Praxis hat das mangels aktueller Schlüssel aber fast nie geklappt.

Nun, beide Schüsseln kamen zum Einstellen zuerst in den Garten. Ich musste mich ja erst einmal mit Allem vertraut machen. War für mich ja noch Neuland.

 

Nach dem Schweißen eines mechanischen Adapters von der Schüssel zum Motor war das Teil schnell eingerichtet. Die 120er Schüssel zeigt hier ganz nach Osten auf 75° zum russischen ABS Satelliten, deutlich sichtbar die Konstruktion mit 4 Profilen.

 

Kathrein hat für die 180er Schüssel eine massive Polarmount Halterung gebaut. Hier können auch die 220cm Schüsseln drauf, aber die sind so dermaßen rar.... Normalerweise ist der Motor links und schiebt die Schüssel mehr in der Mitte und rechts. Da in Deutschland aber links die interessanteren Positionen sind muss das Teil auf die andere Seite. Und mit einer Umkonstruktion gibt es auch noch einen größeren Hebel, also etwas genauere Möglichkeiten. Als Motor verwende ich einen Superjack von Jaeger, 36 Zoll. Das Längste war ich bekommen konnte.

 

Die alten LNBs der 80er Jahre müssen aus den Halterungen raus, da die ja nur das analoge Unterband empfangen, heute aber beide Bänder genutzt werden. Für das Ku-Band geht die Umrüstung mit der Längsbauform des Invacom SNF-031 recht einfach. Auch in den großen Topf der 180er passt mit etwas Bastelgeschick und der Hilfe einer Drehbank ein C-Band LNB (Panorama, Supermax...) hinein. Nach etlichen Stunden Versuch ging der erste C-Band Empfang in meinem Leben dann doch in der letzten Ecke im Garten. Auf 40.5 Grad West bekam ich bekam 60% der Programme. Mehr ging nicht. Da ein Baum und ein Haus leicht im Weg waren. Nun, am Anfang besser wie nix.

Unsere Besucher fragten: "Boah, was habt Ihr denn da im Garten?". Gut, schön waren beim näheren Hinsehen die Teile nicht, aber es war ja eh nur eine Übergangslösung, bis die Technik in Ordnung war.

 

Einige Monate später bei schönem Wetter wurde die ganze Konstruktion der 120er auf das Dach gehievt. Endlich Aussicht und Empfang. Ich habe extra 2 neue Trittstufen dort oben angebracht und über die 80er (Astra/Hotbird) und der WLAN Richtantenne das Teil auf den Mast gesetzt. Wichtig bei der Erstmontage ist die gerade Ausrichtung auf den höchsten Punkt der Bahn und ein senkrechter Mast, siehe linkes Bild. Rechts die Drehung zur 58 Grad West Position, damals der letzte Ku-Sat.

Los ging die Suche. 2 Tage habe ich gebraucht. 3000 unkodierte Programme gefunden. Was für ein Erlebnis, einen neuen Sat zu entdecken und die Suche nach Programmen zu starten... Die Schüssel hielt die Herbststürme durch, aber mittelfristig war mir die Konstruktion über dem First doch zu windanfällig. Wenn ich nur 0.5 Grad neben dem Satelliten liege, ist ein schwaches Signal sofort weg. Und schwanken tat es bei Sturm deutlich mehr. Ebenso ist der Mast nicht exakt senkrecht und lässt sich auch nicht ausrichten.

 

Sommer 2009: Umzug und Ausblick

 

Im Sommer 2009 verlegte ich meinen 2. Wohnsitz (Ja, Arbeit und Leben finden leider seit langer Zeit an zwei verschiedenen Orten statt). Aus einer kleinen Mietwohnung für die Woche wurde endlich ein Mietshaus mit Garten. Südlage. Mit Blick bis zum Horizont. Genial nicht nur zum Relaxen. Perfekt für die Schüsseln. Also alles von Hausdach wieder abgebaut und dort aufgebaut. Aber halt, es ist nur zur Miete. Also kann ich nicht auf dem neuen Hausdach etwas anbringen und auch keine Fundamente in den Garten gießen.

Zuerst wurde mit Hilfe des Dishpointers einmal die grobe Ausrichtung ermittelt und damit die Lage des Mastes auf dem Grundstück. Auch zu Feineinstellung noch nicht in die Erde gesetzt, sondern ein paar Mal auf dem Rasen verschoben. Das auch alle Satelliten reinkommen. Die einzige Tanne in der Bahn liegt so zwischen 2 Satelliten, das stört momentan nicht weiter.

 

Nach dem also die Lage nun feststeht, geht es ans Buddeln. Ab in den Baumarkt und Gewichte besorgt. Die "Füße" bilden 3 Randsteine, 100cm x 8cm. Das reicht.

 

Jeder Stein bekommt ein kleines "Fundament" aus Kies, damit dieser über die Zeit und Nässe nicht wegsackt. Mit dem Betonbohrer ein Loch für eine Schraube durchgebohrt, ich empfehle Edelstahl oder mindestens Sprühöl.

 

Es ist wichtig, das genügend Gewinde herausschaut, um eine Verbindungsmutter aufzunehmen. Alle 3 Steine müssen mit einem selbstgeschweißten Kreuz verbunden werden, denn nur so kann sich keiner durch die innere Hebelwirkung nach oben wegbewegen. Diese gesamte Einheit kann praktisch nicht kippen, da diese 2 Meter Durchmesser hat.

 

Das Dreibein bekommt lange Schrauben mit 2 Justagemuttern und einer Feststellmutter. Bei der großen 180er C-Band hab ich sogar längere Gewindestangen aus Edelstahl verwendet, da die Füße doch etwas unter der Rasenkante sind..

 

Die Schrauben fassen verdrehsicher in die Verbindungsmuttern. Der Mast muss unbedingt senkrecht stehen. Kein Grad Abweichung. Das ist ohne Schüssel schon einmal grob mittels der Justagemuttern einzustellen und später mit dem ganzen Gewicht zu wiederholen. An der Schüssel selbst muss die Südausrichtung als höchster Punkt in der Bahn und der Deklinationswinkel stimmen. Dann klappt auch die komplette "Bahnfahrt". Rasen wieder auf die Steine und das Satkabel in der Erde verbuddeln, damit es beim Rasenmähen nicht zerfetzt wird. Deko-Kies fehlt hier rechts noch...

 

Herbst 2009: Noch nicht komplett, aber mit Nummer 3 auf dem Weg dahin

Jetzt waren beide Anlagen im Boden. Deren Bereich geht von 85 Grad Ost bis 45 Grad West. Den 55 Grad West bekam ich so nicht, also musste dort noch eine weitere Schüssel extra hinzu.

 

Im Forum bei DXtv.de kam ich dann schnell zu dieser Investition. Abgeholt am Ammersee bei "Kleinraisting", der noch viel viel mehr Schüsseln auf dem Dach und im Garten hat... Wie immer fand der Transport zahlreiche Schaulustige.

 

Links zeigt die Ku- Band Schüssel auf den 85 Grad Ost stehenden letzten Sat, dieser hat unter 1 Grad Elevation. Die 55 Grad West Satposition ist zwar 7 Grad über dem Horizont, der mittleren Schüssel rechts ist die extreme "Senkrechte" deutlich anzusehen. Nur an dieser einen Stelle bekomme ich durch die Nachbarhäuser eine 80%ige Sichtverbindung zum Satelliten. 58 Grad West geht leider nicht mehr, selbst wenn, dafür bräuchte ich auch mehr Blech. Ein Dreibein-Mast war selbst geschweißt und das Teil steht nun erst einmal provisorisch auf dem Rasen. Einige Grünpflanzen sollen über die Jahre etwas Sichtschatten spenden.

Praktisch im Winter auf 500 Metern Höhe ist an den Schüsseln im Garten, dass der Schnee darauf einfach manuell gut zu erreichen ist. Bei Dachmontage hätte ich Tagelang kein Bild.

 

Frühjahr 2010: Die Nummer 4 ist keine Kathrein!

Bei einer Drehanlage ist das Zappen zwischen Kanälen, die von verschiedenen Satelliten kommen, recht mühsam. Da ja immer der Motor das Blech drehen muss. Der SMR-1224 an der Ku Anlage ist schnell, es dauert zum Nachbarsatelliten keine 5 Sekunden, keine Minute von einem zum anderen Ende. Die C-Band Anlage braucht leider konstruktionsbedingt schon 4 Minuten für den gesamten Bereich. Also muss zumindest für den schnellen Ku-Band Empfang eine 4. Schüssel her. Mit sogenanntem Multifeed Empfang.

Das Teil nennt sich "T-90", eine Wavefrontier Toroidal Antenne. Jeder Sat bekommt einen eigenen LNB, diese sind nebeneinander auf einer Schiene montiert. Die Schüssel kann so einen Bereich von ca. 40 Grad abdecken, quasi wie mit einem Motor. Das reicht bei mir für die wichtigsten 13 Satelliten von 45 Grad Ost bis 1 Grad West. Die T-90 hat eine Empfangsleistung einer 80cm Antenne, daher ist für die schwachen Signale die größere Drehanlage immer noch zu gebrauchen. Ebenso kann die Drehanlage durch den zusätzlichen Elevationsmotor Satelliten empfangen, die schon fast im Friedhofsorbit ruhen, also mit Inclination nicht mehr auf der geostationären Bahn stehen.

 

Konsequent - da es eine Investition über 15 Jahre sein soll - habe ich gleich Quad LNBs, also mit 4 Ausgängen, verbaut. Denn ein Twin Receiver in Wohnzimmer, eine zusätzlicher HD Receiver und im Medienzimmer an der DX Anlage ein weiterer Receiver machten das notwendig. Geschaltet werden die 13 LNBs von einem 16/1 DiSEqC Schalter von EMP. 4 Stück brauche ich dazu, momentan habe ich erst 2 Stück angebaut. Die Teile arbeiten mit einer DiSEqC 1.2 Ansteuerung ganz gut, das Umschalten dauert keine Sekunde.

 

Sommer 2010: Ab nun in Grün!

Groß, weiß und etwas verwittert. Die kleine Schüssel ist noch ganz gut erhalten, daher haben wir dort einmal eine Folienbeschriftung ausprobiert. Die großen 2 Alu Schüsseln sind nach über 25 Jahren zwar immer noch ohne Rost. Aber eben nicht mehr Weiß. Die Pulverbeschichtung wird wettergrau und die roten Kathrein Aufkleber sind auch schon ab. Also müssen die auffälligen Teile mal neu lackiert werden. Auch um bei meinen Nachbarn etwas mehr Akzeptanz zu bekommen. Oft gehört: "Sind die Teile zum Empfang der Ausserirdischen?". "Warts nur ab, ich sag Dir dein Freund ist ein Schläfer!".

 

Aber einfach eine Sprühdose aus dem Baumarkt - das ist falsch. Es soll ja auch halten. Mindestens nochmals 25 Jahre! Durch die Verwitterung ist der Untergrund ja schon rauh, also brauche ich keine Grundierung [Nachtrag nach einem Winter: Doch!] . Aber wichtig ist, das die Farbe keine Metallteile enthält (Blei) und richtig matt ist. Nicht Seidenmatt! Ansonsten habe ich einen Brennspiegel und im April und Oktober zieht die Sonne genau durch den Brennpunkt. Damit könnte der LNB Schaden nehmen.

Also zum Spezialisten. Durch die strengen Umweltrichtlinien darf nur der Fachmann die richtige Mattfarbe bestellen. Meine Freundin durfte sich auch den Farbton aussuchen. Hellgrün. Ich habe dann auf Windstille gewartet. Und trockenes, nicht zu sonniges Wetter.

 

Abwaschen, trocknen, alles nochmals mit Spiritus saubermachen. Den Lack sprühfertig verdünnen und los geht es.

 

Am Besten zum Test erst einmal die Rückseite. Denn die Farbe ist wie Wasser. Einmal quer, dann längs, dann warten und alles nochmals. Danach die Vorderseite. Sieht einfach aus, ist es letztlich auch. Es braucht nur Zeit.

 

Das Grün war so schön, so dass sich gleich eine Heuschrecke darauf niedergelassen hat. So geht aber der Sonntag rum und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Richtig matt. Nach dem Motto Ich fasse das Teil so schnell nicht wieder an muss jetzt alles in Ordnung sein. Sprich Ausrichtung und Empfangskopf.

 

Es wurden verschiedene LNBs probiert. Denn zu jeder Schüssel muss Feed und LNB passen. Öffnungswinkel und Abstand, sprich Brennpunkt. Hier bei der großen Kathrein hat sich eine Feedstangenverlängerung um eine Mutter bewährt, da die Schüssel für 12 GHz und nicht für 3 GHz konstruiert ist. Insgesamt habe ich 4 LNBs probiert, Favorit war das Panorama ER-861 mit 13K. Das C/Ku Kombifeed DMX741U, welches ich extra aus den USA importiert hatte, war gleichauf. Leider hat es keinen guten Ku-Band Empfang, hier müsste ich den Brennnpunkt verschieben, daher gehört das Teil an größere Schüsseln.

Durch den Polarmount wird auch der Drehwinkel (Skew) vom LNB automatisch eingestellt. Dieser Skew ist an der normalen vertikalen Schüssel immer ein- oder bei einem X/Y Motor (Tracker) nachzustellen, da alle Satelliten außerhalb des höchsten Südpunktes "gedreht" reinkommen. Es gibt Satelliten, die linear polarisiert senden. Fast alles im Ku Band. Im C-Band ist vermehrt der zirkulare Empfang üblich, da die Dämpfung bei Regen hier geringer ist. Ich möchte mit einer Drehanlage aber im C-Band beides empfangen, also muss ein australischer Polarwandler her, der dreht zirkulare in lineare Signale, die dann der LNB auswerten kann. Leider liegen die dann am Ausgang um 45 Grad versetzt zu den normalen H/V Signalen, so dass ein Servomotor den LNB um diesen Winkel dreht. Die komplette Konstruktion stammt aus einer Kleinserie des Satshop24.de.

 

Zum Sommerausklang dann im September noch eine kleine Gartenparty mit vielen Gerätschaften...

 

2010: Die Empfangsstation

Empfang der T-90 ist im Wohnzimmer per Sony HD Beamer auf 2,5 Meter Leinwand. Wenn ich Zeit habe geht es in meinen Medienraum ins 1. Stockwerk. Dort hab ich nicht nur direkten Ausblick auf die Schüsseln, sondern auch Sicht auf momentan 3 Bildschirme.

Der Medientisch ist selbst gebaut, da ich alles in einem Viertelkreis anordnen möchte. Die Monitore erlauben die Darstellung des PC Bildes oder ein Sat-Videobild - oder beides als PiP. Links ist der Monitor für die T-90, in der Mitte die Ku-Band Drehanlage und rechts die C-Band Drehanlage. Im PiP Betrieb ist dann auf dem PC beim Suchen nach neuen Programmen oder Übertragungen www.DXtv.de und www.Lyngsat.com eine gute Hilfe.

 

Im Detail: Links die 4 Receiver und die 4 Steuereinheiten für die Motoren und den LNB Skew an der C-Band Anlage. Überspielungen oder Live Feeds können so mit dem Hauptprogramm verglichen werden. Auf dem rechten Bild ist die US Aussenministerin zu sehen. Der linke Monitor zeigt das offizielle Hauptprogramm mit einer Live Schaltung ins weisse Haus zum aktuellen WikiLeaks Thema. In der Mitte und rechts gleichzeitig jeweils eigene Übertragungskanäle für verschiedene Nachrichtenagenturen. Nur hier wird alles komplett und ungeschnitten gezeigt. Das sind die erst interessanten Meldungen, abseits der ganzen Mainstream Nachrichtenprogramme.

Nur mit einer Multi-Monitor Lösung kann gleichzeitig ein Hauptprogramm gesehen werden und dazu das Feed auf dem zweiten Schirm. Als Erweiterung stehen hier noch 2 Sony Beamer rum, die hier leider momentan nicht gewichtsmäßig an die Strohdecke passen. Und ich brauche dringend einen HD Receiver, aber für DX Zwecke gibt es momentan noch nicht "das" Gerät. Der Pace Sky HD Receiver ist für DX Zwecke unbrauchtbar. Eine Skystar Satkarte habe ich trotz zigfacher Installationsversuche auf verschiedenen Rechnern nie richtig zum Funktionieren gebracht, daher rate ich davon ab.

180cm sind im C-Band unterste Grenze. 3 Meter oder 4 Meter sind da eher praxisgerechter. Eine einzige Drehanlage wäre vorstellbar, aber das sind Kosten im mittleren vierstelligen Euro Bereich, gerade für die Befestigung und die Motorisierung...

 

2010: Schüssel #5 und #6

Durch eine günstige Gelegenheit im DXtv Forum erwarb ich meine 4. Kathrein Schüssel, eine kleine CAS 120. Dazu brauchte ich dann nur noch einen weiteren H2H Motor, den raren SMR 1224. Den gab es mit dieser ungewöhnlichen Schüssel bei eBay:

Hersteller: Salora aus Finland. 180cm Alu, sehr tief (f/d= 0.28), zahlreiche Vorbesitzer und mit einem Cassegrain Doppelreflektorprinzip. Beide Schüsseln sind nun erst einmal eingelagert und warten auf eine Inbetriebnahme im Sommer 2011.

 

2010: Dubai Erfahrungen

Im Dezember war es uns zu kalt in Deutschland und so entschlossen wir uns, einmal eine Urlaubswoche in Dubai zu verbringen. Das Land der Superlative und auch der großen C-Band Schüsseln. Tausende. Sehr viele 180cm PFA Vollspiegel rosten aber mittlerweile vor sich hin, da der Hersteller Fortecstar kein Alu verwendete. Bei den Mesh Antennen fehlen oft Segmente. Ich konnte ein Trend zu kleinen Ku-Band Anlagen erkennen. Nun ja, was liegt also näher, nicht nur immer Tassen und T-Shirts aus dem Urlaub mit zu bringen, sondern auch etwas Technik.

 

Exemplarisch für die vielen Sat-Shops hier meine Einkaufsquelle in der Einkaufsstrasse. Angeboten wird ein überschaubares Sortiment von billigen Receivern (kein DVB-S2), Schüsseln und LNBs.

 

2 C-Band LNBs gingen in meinen Besitz über. Umgerechnet für nur 12 Euro das Stück, daran ist der direkte Import aus Korea und und die Steuerfreiheit in Dubai Schuld. Die LNBs sind in Europa nicht zu bekommen, die Teile bringen die H und V Ebene in ein Band dank 2 LOFs. So kann ich per Splitter das Signal an theoretisch unendlich viele Receiver geben.

 

2011: Wie geht es weiter?

Durch den Aufstand in Ägypten waren wieder viele parallele Live-Übertragungen zu sehen. Das Wochenende wurde nicht langweilig und gab einen intensiveren Einblick in das Land - verglichen mit der Berichterstattung der deutschen Medien, die nur zögerlich das Thema aufgriffen. Auf dem linken Bild ist das PressTV Programm zu sehen und der dazugehörige Kanal für den Kommentator vor Ort. Auf dem rechten Bild sehen wir die Live-Kamera vom Demonstrationsplatz. Diese beiden Feeds laufen weiter, auch wenn das Hauptprogramm dann andere Meldungen oder Berichte zeigt. Alles einfach live und unzensiert - solange zumindest bis Sendeausrüstung geraubt bzw. der Sat Übertragungskanal blockiert wurde.

 

Der große Umzug der 6 Schüsseln!

Durch anhaltende Differenzen mit unserer 79-jährigen Vermieterin über den Zustand des Mietobjektes werden wir hier in Kürze wieder ausziehen. Es wird auch nix mehr investiert oder aufgebaut, da ein Umzug ansteht.

Und siehe da, gleich im Januar 2011 ein freistehendes 3-Familienhaus gesucht, gefunden und gekauft. Mit echten Betondecken für einen Beamer und ich habe eine komplette eigene Etage für meinen Medienraum. Nix mit Kellerecke oder so. Vorab die Lage des Grundstücks mittels Dishpointer geprüft - so ist auch die Sonne auf der Terrasse bis zum Abend gesichert. Dem ordentlichen Aufbau und Ausbau der Anlagen im Sommer steht nichts mehr im Weg - außer die mir zur Verfügung stehende Zeit.

Es gibt theoretisch freie Sicht von ca. 75E bis ca. 47W. Das reicht schon mal für mindestens 2 Drehanlagen, denn Platz ist auf der Garage und dem Balkon. Und eine 3 Meter Schüssel rechts soll es sein, aber die steht noch unbestellt bei Elite-Antennas in England. Mal sehen, wie ich die von der Insel hierher bekomme.

Jetzt im Mai 2011 sind die großen Schüsseln schon einmal auf der Garage gelandet. Nun geht es in den nächsten Wochen daran mit viel Alu und Edelstahl alles wetterfest für einige Jahre aufzubauen. Rechts wurde probeweise schon einmal die 120er mit der neuen Alu Halterung aufgebaut. Um den maximalen Drehbereich zu finden. Richtung Westen sind Bäume und ein Nachbarhaus - aber ich möchte unbedingt bis 55 West kommen. Hier werde ich wohl die größere C-Band Anlage hinsetzen.

Damit ich mir das nicht gleich mit den neuen Nachbarn verscherze - frei nach dem Motto: Der soll doch erst einmal die Garage abreissen und das Haus neu streichen - wurde Pfingsten die grüne 180er Schüssel mit einem Blumenmotiv beklebt. Das war nicht so einfach. Wie zu sehen ist, wird es noch eine Herausforderung, die Sat- und Motor-Kabel fachgerecht nach oben in den ersten Stock zu bekommen.

 

2011: Es reicht! Die letzte Schüssel #7.

Weiter oben schrieb ich ja über Elite-Antennas. Die haben nie auf meine Anfragen geantwortet. Ich habe herausbekommen, das diese Schüsseln über 4000€ kosten - ohne Transport. Fällt also definitiv aus. Eine Prodelin wäre über den deutschen Importeur Doebis zu bekommen, diese liegt bei ca. 3000€. Ansonsten gibt es sogut wie keinen Markt mehr für Schüsseln zwischen 3 und 5 Metern. Darunter im Kleinbereich sind die neuen Laminas eine gute Wahl oder gebrauchte Kathreins aus der CAS Serie (siehe weiter oben), darüber tummeln sich professionelle Angebote, die aber einfach für eine Hobbyanwendung viel zu teuer sind.

"Fehlendes Blech ist nur mit noch mehr Blech zu ersetzen". Dieser Spruch aus dem DXtv Forum ist so wahr! 180cm sind schon mehr als eine 80er auf dem Dach oder eine T90. Aber es reicht eben nicht für die einzigen 3 lateinamerikanischen Satelliten oder den Thaicom aus. Nach oben ist in der Praxis aus mechanischen Gründen für einen Vollspiegel bei 3 - 3.7m Schluß. Nur noch Mesh, also Gitterantennen wären bis 4.5m handhabbar. Diese sind aber nicht für das Ku-Band geeignet und je ein Monster muss nicht sein.

Als ich schon nicht mehr daran dachte, ob und wie ich denn mal an eine solche Monsterschüssel günstig herankomme, wurde ich per Mail angeschrieben: "Schüssel zu verkaufen. Nur 3 Meter groß!". Ich konnte es erst nicht glauben, aber der Verkäufer hatte selbst keinen Platz und dann im Forum diese Geschichte hier gelesen. Links zu sehen - so sieht das Teil aus, wenn es mal fertig montiert wäre. Da die 300cm Durchmesser etwas unpraktisch beim Transport sind, hat der Hersteller "Channel Master" damals die Schüssel aus 4 Segmenten zu je 150x150cm hergestellt. Witterungsfest aus GFK. Ein feines Edelstahl Drahtnetz zur Reflexion der GHz Frequenzen ist in die Oberfläche eingegossen. Geschätzt ist alles schon 15 Jahre alt.

 

Also im September auf in Richtung Norddeutschland, 7 Stunden Fahrt für knapp 600km. Leider nur mit 80 km/h wegen dem Anhänger. Der Verkäufer Michael (links) hat sich schweren Herzens von der Schüssel getrennt, diese selbst vor Jahren gebraucht bekommen und leider nie aufbauen können. Aber immerhin ist eine 180cm Laminas mit Jaeger SMR 1224 ist auf seinem Dach, das reicht für viele Empfangserlebnisse aus. Noch ein wenig gefachsimpelt und dann die 4 Segmente auf dem Anhänger mit Latten und Spax Schrauben montiert und 8 Stunden über Deutschlands holprige Autobahnen zurückgeeiert.

Nun beginnt in 2012 der Aufbau. Denn ich wünsche mir einen neuen Polarmount, 2 Motoren für Azimut und Elevation / Deklination. Das geht mit dem vorhandenen nicht, ist aber erforderlich. Dazu ein selbstgebauter LNB Wechsler fürs C- und Ku- und vielleicht Ka-Band. Das gibt ein endloses Bastelprojekt und mal ein Grund für einen aufgeräumten Hobbyraum und ein neues Schweißgerät. Zugriff auf eine Verzinkerei um die Ecke und eine Fachfirma für Aluminiumschweißen erleichtern die Sache. Problematischer ist eher die windsichere Befestigung auf der Garage und die Endmontage des vormontierten Reflektors. Denn im Ku-Band darf die Ungenauigkeit der Schüssel maximal 1mm betragen.

In 2012 war ich 2x in London. Da lies es sich nicht vermeiden, einmal den Uplink von Associated Press zu begutachten. Hier die Sendeschüsseln auf 10E und 55.5W. Und ich habe nach langem Suchen einen Stahlhandel gefunden, wo ich mir die Halterungen und Rohre für die 180er und die 300er zusägen lassen konnte. In 2 Meter Länge. Bis 110mm Durchmesser. Und ein massiver Polarmount wurde gebraucht übers Forum gekauft. Der Montage der 3,0 Meter Schüssel steht nun nur noch die alte Garage im Weg. Mal sehen...

Im Medienraum geht es 2013 langsam vorwärts. 8 Bildschirme und ein Spectrum Analyser für die DVB MPEG Transportströme erleichtern das Auffinden von Feeds und seltenen Programmen. Im PC steckt eine Dual Satkarte, mit der ich auch ganze Multiplex Pakete in die Streams zerlegen kann. Rechts einmal das Beispiel von Mitte Januar, wo auf verschiedenen Satelliten die Zuführungen zum Amtsantritt vom amerikanischen Präsidenten zu sehen waren. Highlight ist unkodiert CNN in HD auf 22W, was ja momentan in Europa noch nicht frei empfangbar ist. Geniales Bild!

Zwei technische Leckerbissen möchte ich hier einmal zeigen. Links ein HP 24" Monitor (LP2475w), dieser kann 2 Videoquellen gleichzeitig live nebeneinander darstellen. Das nennt sich PoP oder PaP. Die Monitore mit PiP hatte ich weiter oben vorgestellt. Der Sky+ Receiver unterhalb sorgt für Eurosport2 und ein anderer Receiver liefert Eurosport1. So kann ich zum Beispiel beim Snooker beide Tische zeitgleich verfolgen.
Ein weiteres nützliches Gerät ist rechts der Spectrum Analyser. Sieht teuer aus, war es wohl auch mal. Dieses Teil kann mir die benutzten Frequenzen anzeigen, bis hin zum Bakensignal des Satelliten. So ist ein Auffinden wirklich leicht, eine Justage der Antenne ein Kinderspiel. Dargestellt ist hier vom Arabsat auf 20E das Al Jazeera Paket auf 4054. Ein schön breiter Träger.

Nach dem Lock können alle Streams im Träger des im DVB-S Paket mit der VID/PID und der Codierung angezeigt werden. Im Stream ist der Quellenhinweis auf 26E, aber es ist definitiv von 20E. Wohl ein Copy-Paste Fehler im Uplink. Rechts zu sehen ist zum Beispiel dann ein einzeln ausgewählter Stream in Bild und Ton. Bund wird es über den Videoausgang. Ein hervorragendes und tragbares Teil, um direkt an der Schüssel den LNB auszurichten.

Im Jahr 2016 wird es nun wieder etwas hektischer. Die 3 Meter Schüssel ist nun in der Vorbereitung. Dreibeine, Empfangsköpfe. Hier kommt einiges aus dem Zoll, importiert aus den USA, Israel und Zypern!

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Schlußworte

Ich hoffe es war bis hier unterhaltsam und ich konnte einen Eindruck und einige Anregungen vermitteln. Immer daran denken: Bis so alles zusammen ist, wird eine Menge Zeit und Geld verbraucht! Das sollte jedem Neueinsteiger klar sein. Im Internet gibt es aber genügend Hilfe, auch ich habe viele meiner Infos aus einem Internet Forum bezogen. Kontakt per PN unter dem Nicknamen Dana im DXtv.de Forum. Für Lob, Fragen und Anregungen bin ich dankbar. Der Thread zu der Anlagenvorstellung im Forum ist hier.

(C) 2016 Dana Diezemann